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Veröffentlicht 08.09.2022


Schwimmender Boden: Warum er so beliebt ist

Veröffentlicht 08.09.2022

Der schwimmende Boden, auch als schwimmend verlegter Boden bekannt, hat in Finnland für den Heim- und öffentlichen Gebrauch große Beliebtheit erlangt. Ein schwimmender Boden bedeutet, dass der Boden nicht auf irgendeine Weise, beispielsweise durch Verkleben, am Untergrund wie etwa einer Betonunterlage befestigt wird, sondern er bleibt gleichsam „schwimmend“ darauf liegen und wird unter anderem durch Nut- und Feder-Verbindungen zusammengehalten. Traditionelle „alte Methoden“ der Befestigung umfassten unter anderem das Verkleben auf verschiedenen Untergründen, aber in diesem Beitrag erklären wir, warum heute viele das Verkleben nicht mehr bevorzugen.


Vier Gründe, warum man sich für einen schwimmenden Boden anstelle eines verklebten Bodens entscheiden sollte

Klebstoffe haben sich stark weiterentwickelt, und beispielsweise das Asbestgesetz verbesserte den Ruf der Klebstoffe. Noch heute sind die zur Befestigung von Böden verwendeten Klebstoffe feuchtigkeitsempfindlich und während eines langsam fortschreitenden Feuchtigkeitsschadens kann der Klebstoff zwischen Untergrund und Boden mit der Feuchtigkeit reagieren und eine schädliche Chemikalienmischung in die Raumluft abgeben.


Deshalb ist die Wahl eines schwimmenden Bodens oft eine leichte Entscheidung, um eine gute Qualität der Innenraumluft zu gewährleisten.


Wussten Sie: In vielen schwimmend verlegbaren Böden aus Holzfasern werden auch Klebstoffe verwendet: Die Bindemittel in holzfaserbasierten, wie HDF-basierten Böden enthalten oft Formaldehyd, das stark allergen ist und auch als krebserregende Substanz eingestuft wird. Käufer eines schwimmenden Bodens sollten daher einen formaldehydfreien Boden wählen.


Grund #2: Die Bewegung des Bodens


Ein typischer Grund, verklebte Böden zu meiden, ist die Eigenschaft des Bodenmaterials, sich auszudehnen und zusammenzuziehen aufgrund der relativen Luftfeuchtigkeit.


Insbesondere holzbasierte Bodenmaterialien wie Laminate, Hybridböden und viele Vinylkorkböden bestehen typischerweise aus HDF und haben die Neigung, sich auszudehnen und zusammenzuziehen. Diese Böden können typischerweise nur bis zu einer Breite oder Länge von maximal 8-10 Metern schwimmend verlegt werden. Der Grund: Im Sommer, wenn die relative Luftfeuchtigkeit höher ist, dehnt sich der Boden aus und im Winter, wenn die Innenluft trocken ist, zieht sich der Boden zusammen.


Wenn die Länge oder Breite des Raumes 8-10 Meter übersteigt, muss man Dehnungsfugen verwenden oder den Boden durch Einsetzen einer Fugenleiste teilen. Alternativ kann man in großen Räumen einen stein-kompositbasierten SilentTECH-Vinylboden wählen, dessen schwimmende Verlegung sogar auf einer Fläche von 20x20m (400m²) ohne Probleme möglich ist, da der aus Kalkstein bestehende Kompositkern nicht so stark lebt wie die alten HDF-basierten Holzböden.



Grund #3: Geschwindigkeit und Einfachheit


Ein schwimmender Boden ist schneller und einfacher zu verlegen als ein am Untergrund verklebter Boden. Das Verkleben ist ein zusätzlicher Arbeitsgang und verursacht mehr Materialkosten, und sowohl für Heimwerker als auch für Profis ist die Verlegung eines schwimmenden Bodens mit Nut- und Feder-Verbindung sehr schnell durchzuführen. Die neueste Generation von Vinylböden hat oft auch eine sogenannte klickbare Endverbindung, die eine effektive Befestigung der Leisten sicherstellt. Sehen Sie unten im Video, wie einfach die Installation eines SilentTECH-Vinylbodens ist:


https://www.youtube.com/watch?v=mEUuHQTWawc

Grund #4: Hochwertiges, gleichmäßiges und einheitliches Ergebnis


Vinylplanken sind insbesondere für den öffentlichen Bereich als dünne Platten ohne Nut- und Feder-Verbindungen erhältlich, die am Untergrund verklebt werden sollen. Bei der Verklebung dieser Vinylböden ist es äußerst wichtig, dass die Enden und Seitennähte der Planken genau auf gleicher Höhe zueinander passen. Wenn beispielsweise eine Ecke auch nur einen Millimeter höher als die benachbarte Planke ist, fühlt sich dies beim Gehen barfuß unangenehm an und in öffentlichen Räumen kann eine solche erhöhte Nahtkante auch zu vorzeitiger Beschädigung des Bodens führen.


Aus diesem Grund empfehlen wir verklebte Modelle nur für sehr große Flächen über 20x20 Meter, für öffentliche Räume oder Orte, an denen man keine mit Leisten verdeckten Fugen wegen der Bewegung des Materials möchte. Deshalb wählen viele für das große Wohnzimmer oder den öffentlichen Raum eines Einfamilienhauses einen stein-kompositbasierten Vinylboden, der keine Verklebung wegen der großen Fläche erfordert. Dank der Nut- und Feder-Verbindungen ist die Oberfläche des Bodens einheitlich und das Ergebnis ist sauber und hochwertig.



Unser Bodenmeister Erkki-Jussi Aho empfiehlt nicht, Vinyl- und Laminatböden am Untergrund zu verkleben, aber erwähnt, dass das Verkleben einiger Böden, insbesondere an den Verbindungen, eine gute Idee sein kann. "Das Verkleben von Parkettböden an den Verbindungen mit Holzleim ist eine vernünftige und sichere Methode, um einen Parkettboden zu verlegen. Es reduziert auch das Knarren des Parkettbodens", sagt Erkki-Jussi.


Für Allergiker und diejenigen, die sich um die Qualität der Innenluft sorgen, ist ein schwimmender Boden daher eine ausgezeichnete Lösung. Wenn Sie einen Vinylboden als Bodenbelag in Betracht ziehen, ist es beruhigend zu wissen, dass unsere neueste Generation von Vinylböden phthalatfrei ist, d.h. es werden keine Weichmacher in der Kunststoffproduktion verwendet. Sie können mehr über die Sicherheit und Umweltfreundlichkeit von Vinylböden lesen und verstehen, warum wir eine beeindruckende 20-jährige Garantie auf unsere Böden im Heimgebrauch gewähren können.


Ein schwimmender Boden erfordert eine Trittschallunterlage


Ein schwimmend zu verlegender Boden benötigt eine Trittschalldämmung oder Unterlage. In unserem 100% wasserdichten SilentTECH-Vinylboden ist die für die schwimmende Verlegung erforderliche Unterlage immer integriert. Diese integrierte Unterlage bringt eine Ersparnis von ca. 5-6 € pro Quadratmeter an Materialkosten und beschleunigt auch den Installationsprozess ähnlich wie das saubere Schneiden von Stein-Komposit-Planken mit einem Teppichmesser anstelle einer staubigen Kreissäge.


Ein Vinylboden mit Nut- und Feder-Verbindungen ist aufgrund seines einheitlichen und fast nahtlosen Endresultats auch sehr schnell und einfach sauber zu halten, und bei seiner Wartung muss man keine unnötigen Umstände berücksichtigen. Mehr darüber können Sie in unserem Beitrag über die Reinigung und Pflege von Vinylböden lesen. In unserem Sortiment finden Sie auch einen speziellen Reiniger für Vinylböden, falls Sie ein hochwertiges, pflegendes Reinigungsmittel für Ihre Polyurethan- oder Vinylbodenoberfläche wünschen.

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