Ihr Spezialist für Bodenbeläge
Etsi
Schließen
Menu
Etsi
Über uns



Benutzerkonto Benutzerkonto

Schnelle Lieferung innerhalb von 5-7 Werktagen
4 Muster kostenlos, nur 5,90 € Versand
Große Auswahl an Bodenbelägen
Versandkostenfrei ab 1.500 €
Breadcrumbs Startseite / Ratgeber / Installateurs-Checkliste für Vinylböden
Veröffentlicht 06.09.2023


Installateurs-Checkliste für Vinylböden

Veröffentlicht 06.09.2023

Sie möchten im Neubau oder in einer Altbauwohnung den alten Bodenbelag durch einen Vinylboden ersetzen? Vinyl passt in moderne Wohnungen ebenso wie in ältere Häuser. Er ist pflegeleicht und robust. Die Verlegung ist keine Raketenwissenschaft, aber für ein gutes Ergebnis zählen sorgfältige Vorbereitung und eine Verlegung nach Anleitung. Diese Checkliste fasst das Wichtigste zusammen.

Gummihammer, Maßband, Cuttermesser und Bleistift auf einem grauen Vinylboden
Werkzeug für die Verlegung auf einem grauen Vinylboden.

Der Untergrund: sauber, trocken und eben

Der erste Schritt: Der Untergrund muss sauber, fest, trocken und eben sein. Von seinem Zustand hängt ab, wie lange der neue Boden hält. Laut unserer Verlegeanleitung darf die Abweichung höchstens 2 mm auf 2 m und 1 mm auf 20 cm betragen. Größere Unebenheiten gleichen Sie vorher aus, bei Beton und Estrich zum Beispiel mit Ausgleichsmasse. Auf einem unebenen Untergrund werden die Klickverbindungen belastet und können brechen oder sich öffnen. Zu viel Feuchtigkeit im Untergrund kann zu Schimmel und Schäden führen. Alte, weiche Beläge wie PVC und schwimmend verlegtes Laminat nehmen Sie vorher heraus. Mehr dazu lesen Sie in Untergrund für Vinylboden.

Bei den meisten unserer Klick-Vinylböden ist die Trittschalldämmung bereits an der Diele. Dann brauchen Sie keine separate Unterlage. Ob das bei Ihrem Boden so ist, steht auf der Produktseite; einige Fischgrät- und Chevron-Dielen brauchen eine separate Unterlage. Auf Beton, Estrich und anderen mineralischen Untergründen braucht ein SPC-Vinylboden laut unserer Verlegeanleitung eine Dampfsperre, zum Beispiel eine 0,2 mm starke PE-Folie.

Das richtige Werkzeug

Rigid-Vinyl mit mineralischem Kern lässt sich vergleichsweise sauber verlegen. Diese Werkzeuge brauchen Sie:

  • eine mindestens 2 m lange Richtlatte, um die Ebenheit des Untergrunds zu prüfen
  • ein Cuttermesser zum Anritzen und Brechen der Dielen
  • Winkel, Maßband und Bleistift
  • Schlagklotz und Gummihammer, je nach Klicksystem
  • Abstandskeile für die Dehnungsfuge

Eine Säge brauchen Sie nicht unbedingt. Für Heizungsrohre oder verwinkelte Wandbereiche sind Stichsäge oder Lochsäge aber praktisch.

Halten Sie sich an die Anleitung des Herstellers

Verlegen Sie den Boden nach der Anleitung, die zu Ihrem Boden gehört. Das ist auch die Voraussetzung für die Garantie. Prüfen Sie die Dielen vor der Verlegung bei gutem Licht: Beschädigte Dielen dürfen nicht verlegt werden, ein verlegtes Produkt gilt als akzeptiert. Die Anleitungen verschiedener Hersteller unterscheiden sich, zum Beispiel wegen unterschiedlicher Materialien, Dielenmaße und Klicksysteme.

Checkliste für die Verlegung

  • Zeitpunkt: Der Boden kommt am Ende eines Bau- oder Renovierungsprojekts. So vermeiden Sie, dass spätere Arbeiten den neuen Boden beschädigen.
  • Eingewöhnen: Lagern Sie die Pakete mindestens 48 Stunden im Raum, bei 18 bis 30 °C. Der Untergrund sollte mindestens 15 °C warm sein.
  • Dehnungsfuge: Klick-Vinyl wird schwimmend verlegt. Lassen Sie mindestens 5 mm Abstand zu Wänden und festen Bauteilen.
  • Verlegerichtung: Meist verlegt man die Dielen in Richtung des Lichteinfalls vom Hauptfenster. Mehr dazu in Verlegerichtung bei Vinylboden.
  • Raumeignung: Der mineralische Kern quillt bei Spritzwasser nicht auf, die Klick-Fugen sind aber keine Abdichtung. Verlegen Sie den Boden nur in beheizten Innenräumen, etwa in Flur und Küche. Nicht geeignet für Bad, Dusche, Sauna und Räume mit Bodenablauf, denn dort hat der Boden Gefälle zum Ablauf. In ein WC ohne Bodenablauf mit ebenem Untergrund können Sie den Boden verlegen.
  • Fußbodenheizung: Die Oberfläche darf höchstens 27 °C warm werden. Lose Heizmatten direkt unter den Dielen sind nicht geeignet.

Die Anleitungen für die Böden in unserem Sortiment finden Sie auf der Seite Verlegeanleitungen, den Ablauf Schritt für Schritt in Klick-Vinyl verlegen.

Verlegung durch einen Fachbetrieb

Viele verlegen Vinyl selbst, andere überlassen die Arbeit lieber einem erfahrenen Fachbetrieb. Ein guter Verleger arbeitet nach Anleitung und kennt die Anforderungen an Untergrund und Fugen. Für die Acoustic-Dielen von Arbiton setzt die Herstellergarantie laut Produktseite eine Verlegung durch einen Fachbetrieb voraus.

Der letzte Schliff: Leisten

Sockelleisten, Schwellen und Fugenleisten machen den Boden fertig. Befestigen Sie die Sockelleiste an der Wand und nicht am Boden. Der schwimmende Boden muss sich bewegen können, deshalb darf die Leiste ihn nicht nach unten drücken. Wie Sie Sockelleisten befestigen, lesen Sie in Sockelleisten kleben, nageln oder Clips?

Gut vorbereitet und sorgfältig verlegt, haben Sie lange Freude an Ihrem Vinylboden. Der mineralische Kern quillt bei Spritzwasser nicht auf, und bei vielen Modellen ist die Trittschalldämmung schon integriert.

Die im Artikel erwähnten Produkte


WhatsApp